Die Ausbildung war in zwei Module gegliedert, die aufeinander aufbauten. Im Modul A ging es zunächst um die Grundlagen. Neben den Unfallverhütungsvorschriften wurden die Sicherheitseinrichtungen der Motorkettensäge, ihre Einsatzmöglichkeiten sowie die persönliche Schutzausstattung behandelt. Auch Themen wie Kettenwechsel sowie Wartung und Pflege der Geräte standen auf dem Plan. Im praktischen Teil konnten die Einsatzkräfte das Gelernte direkt anwenden. Dazu gehörten Arbeiten am liegenden Holz ebenso wie erste Holzbauarbeiten und die Fällung von Schwachholz bis zu einem Brusthöhendurchmesser von 20 cm.
Im zweiten Modul wurde es dann deutlich anspruchsvoller. Hier lag der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit unter realistischen Bedingungen. Die Einsatzkräfte übten unter anderem das Zufallbringen und Aufarbeiten von geworfenen oder beschädigten Bäumen. Auch der Einsatz von Handseilzügen und Seilwinden zur Unterstützung bei Fällarbeiten wurde trainiert. Darüber hinaus lernten sie, Einsatzlagen richtig einzuschätzen und ihre Arbeiten entsprechend vorzubereiten. Zum Abschluss standen auch Fällungen von stärkeren Bäumen mit mehr als 20 cm Durchmesser auf dem Programm.
Während der gesamten Ausbildung stand neben der sicheren Handhabung der Geräte auch die Zusammenarbeit im Team im Mittelpunkt.
Es nahmen Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Duisburg, Düsseldorf, Erkrath, Hilden, Mülheim, Ratingen und Solingen an Bereichsausbildung für Motorkettensägen im Regionalstellenbereich Düsseldorf teil.
Unterstützt wurden sie dabei von erfahrenen Ausbildern aus Duisburg, Erkrath, Heiligenhaus/Wülfrath, Ratingen, Velbert
Alle Teilnehmenden haben die notwendigen Prüfungen mit Erfolg bestanden und bringen das neue Wissen nun in die jeweiligen Teileinheiten ein.