Fortschritte für Mensch und Hund beim Training in Mosbach

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Bei einem mehrtägigen Ausbildungsdienst im Training Center Retten und Helfen (TRCH) in Mosbach trainierten Rettungshundeteams aus ganz Deutschland unter realistischen Bedingungen und nutzten die Zeit für intensive Ausbildung, fachlichen Austausch und die Stärkung der Zusammenarbeit über Ortsverbandsgrenzen hinweg. Auch das THW Ratingen war mit sechs Einsatzkräften und acht Hunden vertreten.

Foto: THW/Lars Harsveldt

Vom 26. Februar bis 1. März fand im Training Center Retten und Helfen in Mosbach ein mehrtägiger Ausbildungsdienst für die Fachgruppen Ortung des Technischen Hilfswerks statt. Insgesamt nahmen 48 Helferinnen und Helfer mit fünfzig Hunden aus zahlreichen Ortsverbänden aus dem gesamten Bundesgebiet teil. 

Bei bestem Frühlingswetter nutzten die Rettungshundeteams zweieinhalb Tage lang die vielseitigen Übungsmöglichkeiten auf dem Gelände des TCRH. Fünf unterschiedliche Trainingsareale boten realitätsnahe Bedingungen, darunter verschiedene Trümmerstrukturen sowie Gebäude mit variierenden Schwierigkeitsgraden. Besonders das neu erschlossene Übungsgelände im Bereich Feuerwehr stieß bei Mensch und Hund auf große Begeisterung und sorgte für zusätzliche Motivation während der Ausbildungseinheiten.

Der Schwerpunkt lag auf intensivem Trümmertraining, bei dem die Übungen gezielt auf den Ausbildungsstand der einzelnen Rettungshundeteams abgestimmt wurden. Dabei stand nicht nur die Sucharbeit der Hunde im Fokus, sondern ebenso das taktische Vorgehen der Hundeführerinnen und Hundeführer. Die abwechslungsreichen Szenarien forderten Konzentration, Teamarbeit und eine saubere Kommunikation zwischen Mensch und Tier.

Neben der praktischen Ausbildung spielte auch der persönliche Austausch eine wichtige Rolle. In den Pausen und Abendstunden nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

An dem Ausbildungsdienst beteiligt waren Einsatzkräfte aus den Ortsverbänden Ratingen, Emmerich, Havixbeck, Unna Schwerte, Wuppertal, Heidelberg, Olpe, Viersen, Stralsund, Ronnenberg, Kiel und Melsungen. Diese Vielfalt trug wesentlich zum fachlichen Austausch und zur Vernetzung innerhalb der Rettungshundearbeit im THW bei.

Ein positives Fazit zog auch die Ausbilderin für Rettungshundearbeit Catrin Lemke: „Die Kombination aus einem hervorragend vorbereiteten Ausbildungsgelände sowie Unterbringung und Vollverpflegung hat optimale Bedingungen geschaffen. Dadurch konnten die Rettungsteams bereits innerhalb von zwei Tagen spürbare Fortschritte erzielen, was sich künftig auch deutlich in der Qualität der Arbeit widerspiegeln wird. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit weiter vertieft und Synergieeffekte ausgebaut.“

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