Kurz vor dem Jahreswechsel war die Fachgruppe Sprengen des Technischen Hilfswerks Ratingen an zwei Schulen in Ratingen und Duisburg im Einsatz. Am 5. und 12. Dezember erklärten die ehrenamtlichen Sprengberechtigten und Pyrotechniker Schülerinnen und Schülern den sicheren Umgang mit Feuerwerkskörpern und machten auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam.
Im Mittelpunkt der Besuche stand die altersgerechte Aufklärung. In einer theoretischen Einführung lernten die Kinder, welche Feuerwerkskörper erlaubt sind, unter welchen Bedingungen sie verwendet werden dürfen und warum nicht zugelassene Pyrotechnik besonders gefährlich ist. Ebenso wurde thematisiert, wie man sich beim Auffinden von Blindgängern oder verdächtigen Gegenständen richtig verhält.
Anschließend folgte ein anschaulicher Praxisteil. Die Fachgruppe Sprengen zeigte, wie Feuerwerk korrekt gezündet wird und welche Folgen entstehen können, wenn Sicherheitsregeln missachtet werden. Mithilfe von Modellen wurde eindrucksvoll demonstriert, welche Verletzungen durch Explosionen verursacht werden können. Besonders nachhaltig wirkte die Darstellung der Gefährdung des Gehörs, die anhand eines Luftballons veranschaulicht wurde.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der sogenannten Delaborierung, also dem Zerlegen von Versagern. Die Kinder erfuhren, dass bereits kleinste Zündquellen wie elektrostatische Entladungen ausreichen können, um pyrotechnisches Material zur Entzündung zu bringen. Damit wurde verdeutlicht, warum Feuerwerksreste niemals angefasst oder gesammelt werden dürfen.
Unterstützt wurde die Fachgruppe Sprengen bei beiden Terminen durch Bundesfreiwilligendienstleistende der Regionalstelle Düsseldorf. Gemeinsam sorgten sie für einen reibungslosen Ablauf und eine verständliche Vermittlung der Inhalte.
Mit ihrem Einsatz leistete die Fachgruppe Sprengen des THW Ratingen einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit. Die Veranstaltungen trugen dazu bei, Kinder frühzeitig für Gefahren zu sensibilisieren und Unfälle rund um den Jahreswechsel zu vermeiden.