Meppen/Hannover, 23.09.2018, von Michael Kretz (THW-Leitung) & Daniel Claus

Zwölf Tage Dauereinsatz – Pressesprecher unterstützt

Vor zwölf Tagen kam die Alarmierung, seitdem sind bei dem Moorbrand in Meppen täglich rund 500 Helferinnen und Helfer des THW im Einsatz. Auf Anforderung der Bundeswehrfeuerwehr betreiben sie eine Wasserförderstrecke, leisten Führungsunterstützung für die Einsatzleitung der Bundeswehr und betreiben einen Bereitstellungsraum. Erneut kam auch Unterstützung aus Ratingen. Vom 21. bis 23. September war der Ratinger Pressesprecher im Stab des THW-Landesverbandes Bremen, Niedersachsen für das Sachgebiet 5 „Öffentlichtkeitsarbeit“ eingesetzt.

Foto: THW / Yann Walsdorf

In zwölf-Stunden-Schichten leisten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer Fachberatung und Führungsunterstützung in der Einsatzleitung oder betreuen die Wasserförderstrecken. Auch wenn die Pumpstrecken bereits im Betrieb sind, muss immer sicher gestellt sein, dass die Technik auch weiter einwandfrei funktioniert. Insgesamt 14 Großpumpen der Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen sind rund um die Uhr im Einsatz, neun davon östlich des Einsatzgebiets, fünf westlich. Weitere sieben Pumpen stehen als Reserve bereit.

Um alle eingesetzten Kräfte zu verpflegen, bereiten 70 Helfer im vier-Schicht-System vier Mahlzeiten jeden Tag mit je 1.700 Portionen zu. Die Bundeswehr unterstützt hierbei mit Feldküchen und Personal.

Aus Ratingen war am Freitag der Pressesprecher nach Hannover gerufen worden. Dort betreibt der THW-Landesverband Bremen, Niedersachsen einen Leitungs- und Koordinierungsstab in der THW-Struktur. Hier werden beispielsweise Nachschub und weitere benötigte Einheiten organisiert oder angefordert. Ebenfalls wird von dort aus die Einsatzdokumentation und Öffentlichkeitsarbeit – das sogenannte Sachgebiet 5 „Öffentlichkeitsarbeit“ – in Abstimmung mit der Bundeswehr gelenkt.


  • Foto: THW / Yann Walsdorf

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