5 Jahrzehnte, 5 Bilder

Hier die Zusammenfassung unserer Facebook-Serie zu den fünf Dekaden des THW Ratingen. Wir hoffen, dass es ein spannender Einblick in die Geschichte des Ortsverbandes war bzw. hier noch ist.

Wir starten mit einem Bild aus dem Gründungsjahr des THW Ratingen.

Damals wie heute nimmt Ausbildung einen hohen Stellenwert ein.

Unser heutiger Ortsbeauftragter Gerhard Gärtner besuchte 1971 an der  Katastrophenschutzschule in Wesel den ABC-Truppführer-Lehrgang.

Wir machen in Woche zwei einen großen Sprung, an das Ende des zweiten Jahrzehnts. Denn im Jahr 1991 macht das THW Ratingen auch einen großen Schritt nach vorne.

Es kann eine neue, moderne Liegenschaft beziehen. Hier beginnen und enden bis heute alle unsere Ausbildungen und Einsätze. Hier werden Dienste geplant, sich über THW-Themen ausgetauscht und natürlich der ein oder andere Plausch gehalten.

2016 haben wir uns vergrößert und neue Räume im 2. Obergeschoss erhalten.

Den dritten Post widmen wir einem besonderen Einsatz, der allen damals Beteiligten in Erinnerung geblieben ist.

Nach einer Hausexplosion in der Düsseldorfer Krahestraße 1997 eilten Ratinger THW-Kräfte zur Hilfe in die Nachbarstadt. Sie suchten nach den Verschütteten und bargen sie, räumten Trümmer und führten Sicherungsarbeiten an Gebäuden durch.

Hilfsbereitschaft kennt beim THW keine Ländergrenzen. THW-Kräfte helfen seit Jahrzehnten im Auftrag der Bundesregierung im Ausland.

Auch vom THW Ratingen kommt die Hilfe. Unser aktueller Zugtruppführer André war 2008 nach einem Erdbeben mit der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland in China im Einsatz. Dort bauten die Ehrenamtlichen mobile Trinkwasseraufbereitungsanlagen auf, machten aus dreckigem Wasser lebenswichtiges Trinkwasser und verteilten es an die Menschen.

Heute stellt das THW Ratingen einen Helfer, eine Helferin und einen Rettungshund (Joris) für die Auslandseinheiten des THW.

Wir sind in der jüngeren Vergangenheit des THW Ratingen angekommen. Corona-Pandemie, Elbe-Hochwasser, Vermisstensuchen und Pumpen – das letzte Jahrzehnt forderte die vielfältige Technik und das Wissen der Helferinnen und Helfer.

Prägend war der Einsatz nach Sturm Ela 2014: Sechs Tage Dauereinsatz in der Heimatstadt für das THW Ratingen, um die Schäden zu beseitigen.

Mit Radladern, Kettensägen, Seilwinden und purer Muskelkraft arbeiteten die Kräfte sich gemeinsam mit der Feuerwehr Ratingen durch das Stadtgebiet. Unterstützung kam dabei aus 15 weiteren THW-Ortsverbänden.